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Tinytag-Temperaturlogger zur effektiven Temperaturüberwachung von Impfstoffen

Tinytag-Temperaturlogger werden zur Temperaturüberwachung von Impfstoff-Kühlschränken und pharmazeutischen Lagerbereichen eingesetzt.

Tinytag Temperatur-Datenlogger zeichnen die Temperaturen in Kühlräumen und gekühlten Lagerhallen auf, um sicherzustellen, dass Impfstoffe und Pharmazeutika bei den vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden. Die Analyse der gespeicherten Messdaten zeigt Schwankungen außerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs auf und unterstützt so die Einhaltung der Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV).

Tinytag temperature data loggers monitor vaccine fridges and pharmaceutical warehouses

Jeder, der in der pharmazeutischen Industrie und ihrer Lieferkette tätig ist, weiß, wie wichtig es ist, das Impfstoffe und Arzneimittel stets die korrekte Temperatur haben.

Durch die Überwachung von Temperatur und Feuchte mit den kleinen Temperatur-Datenloggern kann man später die Messdaten leicht herunterladen und über einen langen Zeitraum erfasste Messungen stets griffbereit haben. Die britische Firma Gemini Data Loggers ist ein führender Hersteller solcher Messgeräte. Die Tinytag Datenlogger von Gemini sind seit Langem in der Pharmazeutikindustrie überaus beliebt.

Die meisten Pharmazeutikunternehmen sind mit den Praktiken vertraut, die sie zur Erfüllung der geltenden Vorschriften und Verordnungen einhalten müssen, und bemüht, die durch einen Produktrückruf und die Vernichtung der betroffenen Produkte entstehenden Kosten sowie selbstverständlich auch eine mögliche Gefährdung der Patienten zu vermeiden. Eine mangelnde Temperaturregelung in der Lieferkette ist in vieler Hinsicht kostspielig für den Distributor; Hersteller, Behörden und Apotheken können das Vertrauen in ihn verlieren.

Die Lagerung und Handhabung von Arzneimitteln ist anfällig für menschliches Versagen, daher begrüßen viele Unternehmen die zusätzliche Sicherheit, die Datenlogger bieten. Datenlogger zeichnen die gemessenen Temperaturen automatisch auf und machen das Personal auf Schwankungen außerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs aufmerksam. Außerdem können sie die Temperaturen über längere Zeit aufzeichnen, sodass das Unternehmen anhand der historischen Daten nachweisen kann, dass die Vorschriften eingehalten wurden. Falls die Temperatur den vorgegebenen Bereich jedoch unter- oder überschritten hat, weil beispielsweise eine Kühlschranktür offen gelassen wurde, warnt der Datenlogger den Verantwortlichen, der dann die Daten herunterladen und entscheiden kann, was mit den betroffenen Arzneimitteln oder Impfstoffen geschehen soll.

Der Pharmagroßhändler Alliance Healthcare (Distribution) Ltd (vormals UniChem) nutzt Tinytag Datenlogger, um in den Kühlräumen seiner zahlreichen Servicecenter in Großbritannien konstante Temperaturen zu gewährleisten. Das Servicecenter in Exeter ist typisch: Hier werden die großen Kühlräume, in denen wichtige Impfstoffe aufbewahrt werden, von Datenloggern überwacht.

Die Datenlogger werden in den Kühlanlagen positioniert und ihre Daten dann regelmäßig von den Verantwortlichen heruntergeladen, um eventuelle Temperaturschwankungen und mögliche Ursachen zu ermitteln. Darüber hinaus werden auch im Lager selbst Datenlogger verwendet, um nachzuweisen, dass die empfohlenen Lagertemperaturen von 15 - 25 °C eingehalten werden. Die von der britischen Behörde MHRA geführten Statistiken zeigen, dass ein Temperaturanstieg auf über 25 °C (was den heißen Sommern und der effektiven Isolierung moderner Lagergebäude zugeschrieben wurde) in den letzten fünf Jahren das Hauptproblem bei der Lagerung pharmazeutischer Artikel war.

Im Servicecenter von Alliance Healthcare in Exeter werden die Temperaturmessungen täglich mithilfe der Tinytag Explorer Software heruntergeladen. Dies ermöglicht den Mitarbeitern, die Temperaturen an verschiedenen Tagen zu vergleichen. Es ist ganz leicht, die Daten in einigen wenigen Schritten vom Logger herunterzuladen und dann in grafischer oder Tabellenform darzustellen oder zur eingehenderen Analyse in Excel zu exportieren.

Das Servicecenter verfolgt auch die Temperaturentwicklung. Dafür werden mehrere Logger in einem Gebäude verteilt und zeichnen dann die Temperaturen über einen längeren Zeitraum auf. Die heruntergeladenen Daten dienen dann zur Erstellung eines Berichts über die Wärmecharakteristiken des Gebäudes. Dadurch können 'Hotspots' in den Kühlanlagen und/oder dem Gebäude ermittelt werden, beispielsweise in der Nähe von Türen, die bei Schichtwechsel vermehrt geöffnet werden. Anhand dieser Erkenntnisse kann man Maßnahmen ergreifen, um die Temperatur effektiver zu kontrollieren. Auch Alliance Healthcare Swansea und andere Servicecenter gehen ähnlich vor.

Der von der britischen Aufsichtsbehörde MHRA herausgegebene Leitfaden ('Orange Guide') macht deutlich, dass Distributoren bestraft werden, wenn sie die Vorschriften nicht erfüllen bzw. die vorgegebenen Standards nicht einhalten. Die Verwendung von Temperatur-Datenloggern ist eine leichte und positive Maßnahme, die auch das Temperaturbewusstsein aller fördert, die mit Arzneimitteln und Impfstoffen umgehen.

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