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Überwachung von Temperatur und Feuchte schützt Museumstücke

Die Überwachung von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit unterstützt die Präservation und Konservierung der Ausstellungsstücke in einem kleinen Museum.

Die Erfassung der Umweltbedingungen mithilfe von Tinytag Datenloggern tragen dazu bei, die Ausstellungsstücke in Museen zu schützen und den Museen zu helfen, die geltenden Richtlinien zu erfüllen.

Tinytag temperature and relative humidity data loggers for museum monitoring

Das Langton Matravers Museum in der britischen Grafschaft Dorset dient in erster Linie dazu, die Öffentlichkeit, Schüler und Studenten über die Geschichte des lokalen Steinbaus von der Zeit der Römer bis zur Gegenwart zu informieren. Das Museum ist ein von ehrenamtlichen Mitarbeitern betriebener gemeinnütziger Verein und besitzt eine der umfassendsten und renommiertesten Sammlungen dieser Art in Südengland.

Zwei Tinytag Ultra 2 Datenlogger werden zur Überwachung von Temperatur und Feuchte in Ausstellungs- und Lagerräumen des Museums eingesetzt. Das Hauptgebäude des Museums ist eine umgebaute Remise, die in zwei kleinen Zimmern die Ausstellungsstücke beherbergt. In einem weiteren kleinen Raum (einer ehemaligen Schlafkammer) werden kleine, empfindliche Gegenstände aufbewahrt. Aufgrund der Natur des Gebäudes ist eine regelmäßige Überwachung von Temperatur und Feuchte unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Sammlung unter den korrekten Bedingungen aufbewahrt wird, insbesondere in den Wintermonaten, wenn das Museum geschlossen ist.

Die Ausstellungsstücke umfassen Fotografien, Landkarten, Gemälde, Textilien, Bücher und Schriftstücke, Werkzeuge aus Holz und Metall, Fossilien, Gestein und andere Artefakte. Viele der Materialien wie Fotografien, Dokumente und Textilien sind besonders empfindlich und müssen, wie auch Leder und Holzgegenstände, vor Schimmel und Verfall geschützt werden. Metallgegenstände wie Werkzeuge, Münzen, Medaillen, Besteck, Trophäen usw. könnten verrosten, sich verfärben oder brüchig werden, insbesonders wenn sie häufig poliert werden müssten.

Das Gebäude ist aus dem lokalen Purbeck-Stein ohne eine Hohlwand erbaut. Dadurch kann ein gewisses Maß an Feuchtigkeit durch die Innenwände dringen. Das Dach ist mit Schieferplatten gedeckt und nicht wärmeisoliert; die Fenster sind nicht doppelverglast. Den Winter über spenden Nachspeicheröfen etwas Wärme. Die Möglichkeiten, die Bedingungen in diesem Museum zu regeln, sind äußerst begrenzt, daher ist entscheidend, dass die Logger bestätigen, dass Temperatur und Feuchte innerhalb der Toleranzwerte bleiben.

Die Daten werden etwa alle sechs Monate aus den Geräten heruntergeladen. Mithilfe der resultierenden Aufstellungen kann die Museumsleitung entscheiden, ob weitere Maßnahmen zur Regelung von Temperatur und Feuchte erforderlich sind, und sicherstellen, dass nicht gegen die geltenden Normen verstoßen wird. Die von den Tinytag Loggern gelieferten Daten zeigten, dass die Feuchtigkeit im Gebäude zu hoch war und bauliche Maßnahmen erfordert wurden, um das Eindringen von Wasser an der Rückseite des Gebäudes zu verhindern. Darüber hinaus war auch ein Luftentfeuchter nötig.

Stellvertretender Kurator Nick Goulding kommentiert: "Die Tinytag Datenlogger wurden uns von den Fachleuten des Museumsberatungsdiensts empfohlen. Sie sind kompakte und diskrete Geräte mit äußerst geringen Betriebskosten und können dank ihrer ausgezeichneten Batterielebensdauer lange unbeaufsichtigt verwendet werden. Da die meisten unserer ehrenamtlichen Museumshilfen wenig technische Kenntnisse haben, müssen die Messgeräte ganz leicht einzurichten, zu bedienen, auszulesen und auszuwerten sein. Die Tinytag Datenlogger erfüllen all diese Anforderungen und sind normengerecht. Die Tinytags haben sich als hundertprozentig zuverlässig und flexibel erwiesen. Wir sind besonders zufrieden mit der Kundendienstleistung von Gemini Data Loggers: rasch, effizient und äußerst hilfsbereit!"

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