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Weald & Downland Living Museum überwacht Ausstellungsräume

In den Ausstellungsräumen und Archiven des Museums werden Temperatur und Feuchte mithilfe des Tinytag Funksystems erfasst.

Zum Schutz der historischen Artefakte der Kollektion überwachen die Ultra Radio Funk-Datenlogger die Umweltbedingungen auf den beiden Etagen des Museums.

Ultra Radio data logger monitoring timber laths of the Gridshell structure

Das Weald & Downland Living Museum befindet sich in der Nähe der britischen Stadt Chichester in West Sussex und umfasst 50 liebvoll erhaltene traditionelle ländliche Gebäude inmitten der lieblichen englischen Hügellandschaft. Das Museum hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Menschen, die hier in einem Zeitraum von 950 Jahren lebten und arbeiteten, zu bewahren und zu vermitteln. Das Museum umfasst eine großzügige Sammlung mit schätzungsweise 15.000 diversen Artefakten. Die Bauten und Werkzeuge, land- und forstwirtschaftlichen Geräte, Transportmittel und Fahrzeuge schenken den Besuchern Einblick in das Leben der Bauern und Handwerker der Vergangenheit.

Die Artefaktsammlung befindet sich im preisgekrönten Downland Gridshell Gebäude, das erstmals in Großbritannien mit einer hölzernen Gitterschale erbaut wurde. Die Sammlung befindet in der unteren Etage, die an ihrem anderen Ende Büroräume und ein Archiv beherbergt. Auf der oberen Etage sind die Konservierungswerkstatt sowie Schulungs- und Ausstellungsräume untergebracht.

Die Luftzirkulation im Ausstellungsbereich ist begrenzt, was in Verbindung mit der Holzbauweise des Gebäudes zu hoher Luftfeuchtigkeit und damit auch zur Gefahr von Schimmelbildung führt. Im Winter wird dies durch die Fußbodenheizung vermindert, im Sommer kann es jedoch durchaus problematisch werden. Kurator Julian Bell benötigt genaue Informationen über die Umweltbedingungen im gesamten Gebäude, um die historischen Artefakte in den Archiven, Lager- und Ausstellungsräumen entsprechend schützen zu können. Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit müssen folglich auf beiden Ebenen des Gebäudes überwacht werden.

In Anbetracht der Größe des Gebäudes und da die einzelnen Etagen aufgrund der Bauweise des Gebäudes nur separat zugänglich sind, ist ein Funk-Datenlogging-System, das die Daten automatisch erfasst und an einen zentralen Standort übermittelt, ideal. Folglich wurden zwei Ultra Radio Datenlogger auf der oberen Ebene, zwei weitere auf der unteren Etage und ein fünfter Datenlogger im Archiv positioniert. Der Empfänger befindet sich im Büro in der Nähe des PCs, auf dem die Tinytag Explorer Software installiert ist.

Julian erklärt: "Das Museum hatte zuvor andere handelsübliche Datenlogger ausprobiert und festgestellt, dass sie nicht für unsere Ausstellungs- und Lagerräume und Datenverwaltung geeignet waren. Die jetzt im Gebäude installierten Tinytag Temperatur- und Feuchtelogger funktionieren alle äußerst erfolgreich und liefern zuverlässige, leicht aus zu lesende Ergebnisse."


Die für Gemini Data Loggers tätige Messgeräteexpertin Cathy Clark erläutert, wieso das Funk-Datenloggersystem eine so effektive Lösung für ein derartiges Gebäude ist: "Aufgrund der Bauweise des Gebäudes wäre das manuelle Auslesen der einzelnen Datenlogger äußerst zeitaufwendig und unpraktisch. Da die Daten den Kuratoren jedoch per Funk direkt zur Ansicht übermittelt werden, können die Bedingungen leicht konstant überwacht und gegebenenfalls die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden."

The image shows an Ultra Radio data logger positioned on one of the timber laths of the Gridshell structure, upper level. Further photographs can be found in the pdf link.

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